Fragen, über die es sich lohnt, im Vorfeld Gedanken zu machen

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Jörg (Ergänzungen von Jan in kursiv):

  • Warum ist Klimawandel überhaupt ein Thema für mich und / oder für die Linke in Deutschland?
  • Was ist der aktuelle (wissenschaftliche) Stand?
  • Wie schätze ich die Situation ein?
  • Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für mein Leben, Handeln,...?
  • Welche Ziele, Hoffnungen, Wünsche etc. verbinde ich mit einem Klimacamp in Deutschland?
  • Ist ein Camp überhaupt eine gute Lösung? Gibt es noch andere (bessere) Möglichkeiten, auf das drohende Klimachaos zu reagieren? Stichwort: Langfristige Alltagsalternativen (Kommunen, Ökodörfer, Selbstversorgergemeinschaften etc. pp.)
  • Was sind die Vorteile eines Camps, was sind Nachteile? Stichwort: Dezentralität?
  • auf welcher Basis möchte ich so ein Camp sehen (PGA, Rising Tide, NGOs, Parteien, etc.)?
  • Mehrsäulencamp?
  • Möglicher Standort?
  • Möglicher Termin?
  • Welche Ressourcen kann ich zu einem Klimacamp von jetzt bis Sommer 2008 beisteuern? Wo kann ich mich persönlich einbringen?

Jan:

  • Welchen Provider für unsere Website und die Mailinglisten wollen wir haben? Brauchen wir eine Info-Mailingliste?
  • Wer designed die Homepage?
  • Was halten "wir" von den diverse Ortsanfragen und Vorschlägen die über die Liste gegangen sind?
  • Gibt es eine einheitliche Meinung zum Umgang mit Parteien? Camp-Verbote oder Camp als Offener Raum mit direkter Intervention?
  • Wollen Menschen auf die Anfrage der BUND-Jugend NRW bezüglich Abgrabung reagieren?
  • Wie kann Offenheit der Platformen oder hier: AG's gewährleistet werden?
  • Gibt es ein "wir" und wenn nicht: Kann es einen Organisation-Prozess ohne Repräsentation geben? Wie sieht der aus? Kommunikation nach aussen nur als Individuen nicht als "Sprecher" oder "Repräsentanten"?
  • Ist Klimawandel überhaupt das Problem? Oder nicht vielmehr eines der vielen Symptome (wenn auch das weitreichenste überhaupt) eines von Staat und Kapital (ja, verkürzt an dieser Stelle. Ich weiß...) dominierten Systems? Könnte es nicht sein, dass genau diese System auch den Klimawandel "löst" und der globale Norden durch die immer tiefer gehende strukturelle Ausbeutung des globalen Süden "grün" gehalten wird? Welche Aktions-Möglichkeiten und Aktions-Perspektiven ergeben sich aus einer solchen Analyse?

[siehe hierzu u.a. http://artalk.de/mehrsaeulencamp.pdf ]


Anna:

  • wie erreichen wir eine stärkere einbindung der listenmitglieder und interessierten in das wiki? diverse fragen, die sonst erst beim plenum auftauchen würden, lassen sich mit einer aktiven mitarbeit im wikiportal schon im vorfeld asprechen, bearbeiten, probleme ließen sich eingrenzen, das wiki als portal für die entscheidungsfindung zu ort / art konkreter aktionen stärker nutzen.
  • "globale resonanz" versus wirksamkeit regionaler argumentation: siehe weiter unten auf http://wiki.klimacamp.org/index.php/Diskussion:Kassel_November_Protokoll
  • zu Jans "Gibt es ein "wir" und wenn nicht: Kann es einen Organisation-Prozess ohne Repräsentation geben? Wie sieht der aus? Kommunikation nach aussen nur als Individuen nicht als "Sprecher" oder "Repräsentanten"?" - bemerkung/antwort: genau das wäre ein verfahren, das offenheit auch basisdemokratische ansätze aufzubauen imstande wäre [offenheit für einen prozeß der loslösung von einer repräsentanten-politik, griff nach der entscheidungsbefugnis auf der politischen basis: dem lese- und informationsfähigen, politisch mündigen einwohner. [siehe ansätze zu möglichen webaktionen während des camps in der dikussionsseite zum strategiepapier "sozialer wandel statt klimawandel" auf http://wiki.klimacamp.org/index.php/Diskussion:Sozialer_Wandel_statt_Klimawandel .]
  • zu "...Oder nicht vielmehr eines der vielen Symptome (wenn auch das weitreichenste überhaupt) eines von Staat und Kapital (...) dominierten Systems? Könnte es nicht sein, dass genau diese[s] System auch den Klimawandel "löst" und der globale Norden durch die immer tiefer gehende strukturelle Ausbeutung des globalen Süden "grün" gehalten wird? Welche Aktions-Möglichkeiten und Aktions-Perspektiven ergeben sich aus einer solchen Analyse?" <> ...und wie kehren wir von hier zurück auch zur regionalen problematik mit einer sich hieraus ergebenden möglichkeit, transportierbare forderungen zu formulieren, deren umsetzung [da am ort, im land, medial transportierbar] auch auf gehör treffen kann? ein camp sollte keine angst haben, auch ergebnisse erzielen zu wollen. jenseits bloßer, allgemeingültiger, pc-korrekter nur-statements. das land selbst ist gespaltet in einen 'norden und süden', auch wenn hier die achse einen anderen, historisch vorgegebenen verlauf zeigt. während eine oben angesiedelte klasse (eben jener begriff, von dem naomi klein bei ihrer letzten von fels und der rosa-luxemburg-stiftung organisierten lesung (shock doctrine) ausgesagt hat, sie sei froh, daß dieser begriff (klasse) wieder häufiger fällt und damit die sprache sich wieder an den realen zuständen orientiert), während die oberhalb der gesellschaftlichen schere angesiedelte klasse also in der lage ist, das kfz als [zu lasten anderer] erkauftes statusobjekt und fahrenden privatraum, vom öffentlichen - dem per kameras im öffentlichen nahverkehr (berlin BVG verstärkt) beobachteten - raum abgegrenzt, zu nutzen, bleibt der hartzIV-"mob" auf den folgen der abgase sitzen: eine aufrechnung der eingeatmeten abgase, eingeatmet bei 5 min.en täglich an der ampel einer großstadtstraße, zeigt u.a. auch die realitätsferne eines massenmedien-diskurses, welcher, von dieser problematik ablenkend, sich statt auf lösungsvorschläge, in die nachahmung des us-amerikanischen sauberkeitswahns und seiner rauchverbote (kippenprohibition) stürzt. der hartzIV-mob atmet dagegen weiter die an der ampel ihn erreichenden ausdünstungen von geländewagen, fahrenden "schutz- und abgrenzungsräumen", wobei die problematik der finanzgerechtigkeit ihn alleine läßt, wenn er, opfer eines solchen zu schnell fahrenden gegenstands unter dessen räder geratend, schließlich auf krankenhauskosten-zuzahlungen, verbandszeug-zuzahlungen und praxisgebühren sitzenbleibt, ohne daß es jemanden interessieren würde, wie dies von dreihundert und ein paar zerquetschten euro monatlich geleistet werden soll.
  • wie läßt sich einer der hauptaspekte der sozialen frage - rüstungsausgaben auf kosten des sozialhaushalts - in die vorbereitung des camps einbinden? zur erhöhung der ausgaben für kriegsgüter und zur forderung des BDI nach einer weiteren aufstockung vgl. http://www.linksnet.de/textsicht.php?id=3273
  • was, wenn es keine einzelperson war, der es schien, als wäre die titel-/campnamensfrage noch nicht erstarrt? mögliche pros und contras der gefallenen stichworte auf http://wiki.klimacamp.org/index.php/Suche_nach_einem_geeigneten_Namen_f%C3%BCr_das_Camp_%28ben%C3%B6tigt_eure_Mitbeteilgung%21%29
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