Protokoll Berlin
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Protokoll vom Treffen zur Vorbereitung des öko-anarchistischen Barrio beim Klimacamp in Hamburg, 02.- 04.08 in der offenen Uni Berlin
1.Infrastruktur (für ca. 200 Leute)
Mit was sind wir abhängig von der Hamburger Organisation?
- Wasser
- Ort
- Müllentsorgung
- Kloabfallentsorgung
Mit der Suche nach einer Kontaktperson wollten wir warten bis die Liste rumgeht.
Was machen wir selber?
- Küche: 2 Küchen (1 Container/ 1 Bio); Bad Oldesloh anfragen (Floh); Solarkochexperimente Trebitz
- Kompostklos : Entsorgung koordinieren mit Gesamt-Camp (Bad Oldesloh?); massenangefertigte Klos mit anderen abholen; individuelle Klos selber bauen vor Ort als Workshop
- Duschen (Floh)
- Menschen kontaktieren: Einfälle statt Abfälle (Sven?); Traumschule (Flulu)
- Zelte: Freiburg Vokü (Lulu), CVJM (Sarah)
- vor Ort checken: Vereine, Hilfswerke
Frage: Wie viele (Groß)zelte brauchen wir?
- Versammlungszelt
- Workshopzelte
- Küchenzelt (für größere Küche), kleinere Küche kann in Jurte (3-5)
- Infozelt (Pavillion)
- Tipis (Bad Oldesloh)
Strom: wollen wir nicht, außer vielleicht vom Fahrrad erzeugt für einen Labtop und zum Spaß (Rinki-Dinki bauen, Schutzgasschweißen) Beleuchtung: Kerzen auf Klos, Glaslaternen, Öllampen
Healing Space: Naturheilmenschis, Kräuterberliner anquatschen (Binja)
Problem Müll: Mülleimer aufstellen oder nicht?
- Müllvermeidungsaufruf
- Weitere Überlegungen: Lebensmittel zur Verfügung stellen, so dass sie nichts eingepacktes kaufen müssen
- Restmülltonnen aufstellen um zu schauen wie viel verursacht wird (Müllbarometer; Müll hinter Glas; Müll zurück an die Supermärkte)
- Frage: Was ist mit Zigarettenasche? Filter aufsammeln und mitnehmen
Merken/ Steht noch an:
- Liste mit Handwerkis
- Material schnorren (Schnorrwoche als Gruppe (Bine))
- Wiki nutzen, aktualisieren und rumschicken (Judith)
- Infos zu finden auch unter: www.camps-organisieren.de.vu
2.Inhaltliches/ Programmideen
- Nachbarschaftsarbeit (vor Ort); popular education AG (Bine), Tag der offenen Tür für Bürger
- Kultur (Kesselberg ohne Strom, akkustic – goa (Bine)
- Forumtheater
- Ausstellungen (u.a. direct action Ausstellung)
- Technikkritik
- Entscheidende Fragen für eine Klimabewegung (wie viel Technik?, erst Kapitalismus abschaffen?
- Ernährung (Veganismus…)
- Skill sharing area Teepee), Infoschilder
- Bezugsgruppenbildung (Gruppen je nachdem wie weit Menschen bei Aktionen gehen wollen und auch regional)
- Meckerecke (gehört zu Plakat und Infowände)
- Speaker’s Corner (Podest)
- Außerdem: Aufruf/ Flugblatt (Sven, Sarah, Floh) auf dem Buko verteilen
- Text für GWR + Contraste (mit den uns wichtigen Inhalten/ unserer Ausrichtung)
3.Ausrichtung des Barrios
- Klimathema um des Themas willen und nicht als Mittel zum Zweck
- keine großen Podiumsdiskussionen wo nur wenige reden, sondern mehr Partizipation
- Experimentieren von Alltagsalternativen (Grauwasser etc.)
- Klar kommunizieren, warum wir keinen Strom wollen (2 Welten: Politik machen/ Leben; Strom für Internet: „Wohlüberlegt verwenden statt verschwenden“)
- Rising Tide Gründung als Fortführung des Camps? (Jan und Sarah suchen Kontakt nach England um etwas über Bedingungen für mögliche Gelder rauszufinden)
Fragen: Wie das Barrio gestalten ( Problem Flaggenverbot..)? Keiner wird eingeschränkt, solange er/ sie nicht andere einschränkt
- „Zugangsbedingungen“ transparent machen
Presse:
- Ansprechpartner die Interviewleute vermittelt; Leute die Auskunft geben wollen, sollen Nummer da lassen; Namen können je nach Belieben genannt werden
- Campzeitung
4. Minimalversion / Luxusversion
Minimal:
- 1 Versammlungszelt für workshops (Sarah)
- Tipis (Floh)
- 1 Teeküche (Selbstversorger)
- Klos, wenn das Hauptcamp Dixies hat (regional)
- Dusche (Floh, Nicole)
- Grauwassersystem
- Lampensystem (Kerzen, Gläser, Holz)
- Workshops zu Ökoanarchismus
Luxusversion:
- 3 Großzelte
- 2 Voküs (bzw. 1 Vokü/ eine Selbstversorgerküche)
- keine umweltschädlichen Materialien
- Turm
- Kinderbetreuung, Spielplatz, Strohballenhaus
- Baumaterialien
- Werkstatt (für Kunst…, Musikinstrumente)
- 3 Labtops (1 Labtop = 40 Watt, eine Solarzelle hat 120 Watt wenn richtig die Sonne scheint < pro Solarzelle 2 Labtops)
- Direct-Action-Lager
- Aktionsinfopunkt
- Schwitzhütte, Ofen, Feuertonnen
- Volleyballfeld, Kicker
- Burgerverkauf (aus dem Erlös könnte man Fahrgeld machen)
- Presseplattform
- Kuschelzelt
5.Aktionen
- Aktionsplattform/ Aktionsmaterialienlager
- Gezielt Materialien für Aktionsziele besorgen
